Krisenquartett
2,00 € pro verkauftem Spiel für die Klinik der Solidarität in Thessaloniki

Presse

Pressetext, Mai 2016

Ein wirtschaftspolitisches Kartenspiel informiert und unterhält

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat ihren Niederschlag auf unserem Kontinent gefunden. In der öffentlichen Diskussion wird diese Eurokrise oft auf Griechenland oder auch auf Spanien reduziert. Dass das zu kurz gegriffen ist, und dass gesamt Europa betroffen ist, zeigt nun ein neues Quartettspiel. Unser Ziel war es einen niederschwelligen und unterhaltsamen Zugang zu dieser doch recht komplexen und trockenen, finanzpolitischen Thematik zu ermöglichen“, berichtet Martin Falkner, einer der Spieleentwickler. „Was alle betrifft, soll auch für alle verständlich zugänglich sein.“

Viele von uns haben in ihrer Kindheit bei solchen Spielen noch Autos anhand von PS und km/h verglichen. Nun schlägt ein europäischer Staat einen anderen, anhand von Ratings, Staatsverschuldung und Wirtschaftswachstum. Wer noch nichts mit dem Begriff „Austerität“ anfangen kann, wird bei der Jugendarbeitslosigkeit und den Reallohnzuwächsen fündig. „Erhellend ist das Zusammenspiel der Werte und Kategorien“, meint Benedikt Föger, der zweite im Bunde des Wiener Spielekollektivs. „Wenn wir zu mehr Verständnis und zu einer Versachlichung der Debatte beitragen können, dann haben wir schon viel erreicht.“

Übrigens: In Anbetracht der sozialen Dimension der Krise in Europa sollen 2 € pro verkauftem Spiel an die selbstverwaltete Klinik der Solidarität in Thessaloniki weitergeleitet werden. In Griechenland sind mittlerweile über ein Drittel der Menschen ohne Krankenversicherung. Kliniken, wie jene in Thessaloniki, sind nicht nur ein Zeichen wachsender Solidarität, sie sind auch die einzige Anlaufstelle für prekarisierte Menschen.

Pressekontakt:
Benedikt Föger
info@krisenquartett.net
Tel.: +43 650 76 10 170

Pressetext, November 2015

Krise in Europa?
Ein abgekartetes Spiel!

Europa hat viele Herausforderungen. Neben der humanitären Flüchtlingskrise, stecken die Staaten Europas seit 2008 tief in einer Finanz- und Sozialkrise. Doch obwohl breite Bevölkerungsschichten davon betroffen sind, gestaltet sich eine breite demokratische Diskussion darüber nur zaghaft. Was ist ein Rating und was sagt es über ein Land aus? Und wieso steigt ein Wirtschaftswachstum, wenn Löhne sinken? Seit November gibt es ein spannendes Projekt, das Aufklärung verspricht. Das Besondere daran ist, es ist ein Spiel.

„Wir bringen die Krise in die Wohnzimmer der Menschen“, verspricht Martin Falkner, einer der Spielentwickler. Hier ist die Rede von einem Quartett. Ein Spiel das viele aus ihrer Kindheit kennen, als sie PS und km/h spielerisch verglichen. Bei diesem Quartett aber werden anhand von europäischen Staaten Parameter der Krise gegenübergestellt. „Unser Ziel ist eine Versachlichung einer allzu oft hitzig geführten Debatte“, berichtet Benedikt Föger, der zweite im Bunde des Wiener Kollektivs.

The future is still unwritten

Passend zum Thema will das Projekt zusätzlich aktive Unterstützung für Betroffene der Krise leisten. 2 Euro pro verkauftem Spiel gehen direkt an die Klinik der Solidarität in Thessaloniki. Kliniken wie diese sichern über 3 Millionen nichtversicherten Griechen eine medizinische Versorgung. Um die Umsetzung dieser kreativen und sozialen Spieleidee zu ermöglichen, starteten die Initiatoren zusammen mit der bekannten zivilgesellschaftlich orientierten Plattform respekt.net ein Crowdfunding-Projekt.

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