Krisenquartett
2,00 € pro verkauftem Spiel für die Klinik der Solidarität in Thessaloniki

Skandinavisches Wohlfahrtsmodell

Ausgehend vom Jahr 1930 entstand unter dem schwedischen Begriff Folkhemmet das skandinavische Wohlfahrtsmodell und erreichte um 1970 seinen vorläufigen Höhepunkt mit hohen sozialen Standards, einer Vollbeschäftigung und einer egalitären Einkommensverteilung. Diese Errungenschaften wurden im Zuge der schwedischen Bankenkrise Anfang der 1990er Jahre[1] teilweise abgebaut. Sowohl die konservative, danach aber auch die sozialdemokratische Regierung flexibilisierte in Schweden den Arbeitsmarkt und führte eine Rentenreform durch.

Der Wohlfahrtsstaat galt fortan als übersozialisiert und es begann im gesamten skandinavischen Bereich eine stärkere Orientierung an der Logik der Finanzmärkte. Als diese Finanzmärkte ab 2008 zu kollabieren begannen, blieben auch die skandinavischen Länder nicht verschont. Zwar konnte sich die Staaten in Punkto Schulden vergleichsweise gut halten, die Jugendarbeitslosigkeit und befristete Arbeitsverträge für junge Beschäftigte haben jedoch zugenommen.

Hier kann auch von einer Prekarisierung junger Arbeiter*innen gesprochen werden.[2] Noch stärker ist Island von der globalen Finanzkrise betroffen.

A Staaten mit starken Rechtspopulisten
B Staaten mit ethnisierten Konflikten
C PIGS-Staaten
D Gegner der Finanztransaktionssteuer
E Steueroasen
F "Lupenreine" Demokratien
G Staaten mit skandinavischem Wohlfahrtsmodell
H Staaten mit ausgeprägten Austeritätsprogrammen

Krisenquartett bestellen

WhatsAppFacebookTwitterE-Mail