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Ethnisierte Konflikte

In dieser Gruppe sind vier Staaten, die aufgrund ethnisierter Konflikte unter politischer Instabilität leiden. Im ärmsten Land Europas, in Moldawien, mobilisieren sowohl Kräfte die sich in Richtung EU orientieren als auch jene in Richtung Russland, entlang ethnischer Trennlinien. Auf der Strecke bleiben die drängendsten Themen des Landes: Korruption und Misswirtschaft. Das Land bleibt gespalten.[1] Die ähnliche Problematik besteht auch in der Ukraine, wo der Einfluss nationalistischer Kräfte auf beiden Seiten in einem Bürgerkrieg mündete.[2] Der Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina ist zum Glück schon länger vorbei, die politische Verwaltung fußt jedoch weiterhin auf ethnischem Proporz.

Dass die Lösungen für die erdrückenden Probleme im sozialen und ökonomischen Bereich nur abseits dieser Trennlinien funktionieren können, haben die vereinten Protestierenden des geteilten Landes schon verstanden.[3] Doch auch im reichen Kernland der EU, in Belgien, verhinderte ein ethnisierter Sprachenstreit zwischen wallonisch und flämisch geprägten Parteien über eineinhalb Jahre die Bildung einer gewählten Regierung.[4]

A Staaten mit starken Rechtspopulisten
B Staaten mit ethnisierten Konflikten
C PIGS-Staaten
D Gegner der Finanztransaktionssteuer
E Steueroasen
F "Lupenreine" Demokratien
G Staaten mit skandinavischem Wohlfahrtsmodell
H Staaten mit ausgeprägten Austeritätsprogrammen

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