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Austerität

Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.[1]
Warren Buffentt, erfolgreicher US amerikanischer Unternehmer, über die kapitalistische Gesellschaft.

Der relativ neue Begriff „Austerität“ bedeutet so viel wie „Strenge“ oder „Entbehrung“ und steht im ökonomischen Bereich für eine strenge Sparpolitik des Staates. Als Ziel wird oft ein ausgeglichener Haushalt angegeben. Erreicht werden soll dieses Ziel durch Ausgabenkürzungen, Steuererhöhungen und Privatisierungen. Das insbesondere in wirtschaftlich schlechten Zeiten. So hat diese Sparpolitik im Lauf der Krise in Europa starke Verwendung gefunden. Ob Austeritätspolitik ein geeignetes Mittel zu einer Haushaltskonsolidierung ist, ist sehr umstritten.

Neben den PIGS-Staaten sind Länder wie Irland, Lettland, Rumänien, Slowenien und Großbritannien[2] von Austerität im großem Maßstab betroffen. Vier dieser Länder haben wir für die Kategorie H „Ausgeprägte Austeritätsprogramme“ verwendet.

A Staaten mit starken Rechtspopulisten
B Staaten mit ethnisierten Konflikten
C PIGS-Staaten
D Gegner der Finanztransaktionssteuer
E Steueroasen
F "Lupenreine" Demokratien
G Staaten mit skandinavischem Wohlfahrtsmodell
H Staaten mit ausgeprägten Austeritätsprogrammen

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